"Die Teitschen" mit Elise Wilk, Rike Reiniger und Simone Kucher

Shownotes

In der dritten Folge des Podcasts Dreima Drama treffen wir auf Geschichten vom Bleiben, vom Auswandern und vom Ankommen in einem anderen Land. Im Auszug aus Thomas Perles Stück „Karpatenflecken“ überqueren die Teitschen die rumänisch-österreichische Grenze und müssen sich zum „Deutschtum“ bekennen. In „geRecht“ von Mehdi Moradpour, Matin Soofipour Omam und Peca Stefan fragt ein Geflüchteter die Richterin, welche Geschichte denn bitte die Geschichte wäre, die ihn zum Bleiben berechtigt. Und in „Schleifpunkt“ von Maria Ursprung werden die heutigen Zeichen gelesen, die die morgige Dystopie ankündigen. Oft ist es eher die Sprache als die Story selbst, die in diesen Texten erzählt. Vokabeln der Fahrschule treffen auf juristisches Bürokratensprech, das sich wie ein Riegel vor die Menschlichkeit schiebt, und im Zisperischen der teitsch-rumänischen Minderheit zeigt sich die Unmöglichkeit undurchlässiger Grenzziehungen.

Thomas Perle wird mit „Karpatenflecken“ vom S. Fischer Verlag vertreten, Maria Ursprung mit „Schleifpunkt“ von Felix Bloch Erben. Die Rechte der beiden Stücke liegen bei den Verlagen. Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung. „geRecht“ von Mehdi Moradpour, Matin Soofipour Omam und Peca Stefan wird von den Autor:innen selbst vertreten.

Konzept und Produktion dieser Folge: Lorenz Just Sounddesign: Nicki Frenking und Florian Zeeh Idee und Konzept: Dmitrij Gawrisch, Katharina Schlender, Stefan Wipplinger Produktion: Lena Vöcklinghaus

Das Projekt wird im Rahmen von "Neustart Kultur" der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. gefördert.

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